Portrait: Peter Schwarz


Peter Schwarz

Ein Familienvater der mit seiner vierköpfigen Familie im beschaulichen Haidgau  Nähe Ravensburg  lebt.

Der enge Bezug zur Natur, wurde Peter bereits in die Wiege gelegt.  Als sechstes Kind eines Landwirtes wuchs er am Rand des Bad Wurzacher Riedes auf. Früh entdeckte der kleine Bastler das sich mit und aus Holz allerlei Interessantes herstellen lässt.

Diese Kreativität hat sich der gelernte Maurer  bis in´s Erwachsenenalter bewahrt.

So mancher Baumstamm der als Brennholz gedacht war, wurde vor dem geistigen Auge des Künstlers zu einer ureigenen Figur, landete letzten Endes aber als „Schoitle Holz“ doch im heimischen Kachelofen.

Als Peter sich etwas intensiver mit der väterlichen Imkerei beschäftigte, kam ihm die Idee eine Beute in Form einer gesägten Skulptur zu gestalten.

Das war die Geburtstunde einer nun mehr seit vier Jahren anhaltenden Schaffensphase.

Sein Erstling (das Eichhörnchen) fungiert nicht nur als Bienenresidenz sondern schaut auch erhabenen Blickes in das Wurzacher Ried.

 

Bäumchen, Baum, Peters neues Projekt

Am Liebsten verwendet Peter Schwarz für seine Schnitzarbeiten Obst- oder Harthölzer. Oft fällt er die Bäume selber.

Der Vorteil: Äste und dünnere Stammteile können als Brennholz gelagert werden. Der Hauptstamm aber findet seine neue Daseinsform in einer Skulptur. Ob das nun eine Blume, ein Engel oder einfach nur eine abstrakte Figur wird, ist nicht nur abhängig vom Durchmesser des Baumes sondern auch von seiner Wuchsform.

Der gängige Dialog, bevor Peter ein neues Projekt beginnt, lautet im Ungefähren so:

“ Was sägst du heute?“

„Ich weiß noch nicht, kommt darauf an was das Holz mir erzählt.“          

Außer wenn jemand mit speziellen Wünschen an ihn herantritt.